IT FOR FUTURE -

ÖKOLOGIE UND DIGITALISIERUNG

17.11.2020


Mit der großartigen Greta Thunberg scheint das Thema endlich in der Gesellschaft angekommen zu sein:
Unser Planet hat ein Problem! 
Die Hiobsbotschaften mehren sich um das zu bestätigen. Die Gefahr ist dabei aber groß, dass man beginnt diese bewusst auszuschalten um sich persönlich nicht zu sehr damit zu belasten.

 

Nur zur Erinnerung:
Die Jahre 2010 bis 2019 sind das heißeste Jahrzehnt seit 1850, also seit Beginn der Messungen. Die durchschnittliche globale Temperatur lag 2019 etwa 1,1 Grad über dem Niveau der vorindustriellen Zeit (1850-1900). Seit den 1980er-Jahren ist jedes Jahrzehnt wärmer gewesen als das jeweilige davor. Die Konzentration klimaschädlicher Treibhausgase in der Atmosphäre nimmt dabei weiter zu. Die Durchschnittstemperatur der Ozeane liegt auch auf einem Rekordwert, zudem sind die Ozeane um 26% saurer als zu Beginn der Industrialisierung. Die momentane Geschwindigkeit des Abschmelzens von Gletschern und Eisflächen ist ebenfalls beispiellos, die Auswirkung auf die Wasserversorgung und den Meeresspiegel dementsprechend groß: Seit 1960 hat der Temperaturanstieg dafür gesorgt, dass Gletscher weltweit insgesamt rund 9.000 Gigatonnen Eis verloren haben. Wenn wir nicht dringend etwas unternehmen, steuern wir auf einen Temperaturanstieg von mehr als drei Grad bis Ende des Jahrhunderts zu, mit immer schädlicheren Folgen für die Menschen. Dabei wird die absurde Leugnung der von Menschen gemachten globalen Erwärmung durch das offensichtliche Auftreten häufiger Wetterkatastrophen immer irrationaler: 2019 wurden weltweit Millionen von Menschen vertrieben. Durch Hitzewellen und Überschwemmungen, tropische Wirbelstürme und Waldbrände - Ereignisse die früher einmal im Jahrhundert stattfanden und jetzt immer häufiger auftreten.

 

Kann uns die IT vor der Katastrophe schützen?


Geoengineering und Climateengineering sollen helfen, die Erderwärmung und damit den Klimawandel zu bremsen. Das aktive Eingreifen in unser Klimasystem beruht bisher auf zwei verschiedene Ansätze:

1. Maßnahmen, durch die Treibhausgase aus der Atmosphäre entfernt werden (mittels Energiepflanzen, Algen oder künstlichen Bäumen, etc. die CO2 aus der Atmosphäre aufnehmen und dann in den Boden pressen oder wiederverwenden).

2. Maßnahmen, die die Sonneneinstrahlung auf der Erdoberfläche vermindern, z.B. mittels gigantischer Spiegel im Weltall.

 

Aber jeder kann auch ganz individuell zum Klimaschutz beitragen! Als Unternehmen oder Einzelperson.
Sinnvolle Maßnahmen und Lösungen gegen den Klimawandel - getreu dem Motto "Vermeiden, Reduzieren, Kompensieren" - um Verantwortung für unseren eigenen ökologischen Fußabdruck zu übernehmen, gibt es genug. Transport, Energieeffizienz, Einkauf sind dabei die wichtigsten Themen für Privathaushalte und Betriebe. 

 

Themen


Wir wollen uns im Rahmen der IT-Fachkonferenz IT FOR FUTURE - ÖKOLOGIE UND DIGITALISIERUNG ansehen, wo Unternehmen den Hebel ansetzen können um ökologischer zu wirtschaften und inwieweit die modernen Informationstechnologien ihnen dabei helfen können. (Und nicht zuletzt: Wie weit die Unternehmen damit auch Einsparungen erzielen können!) 


Themen werden sein:

  • Klimaschutz und Energieeffizienz bei Gebäuden
  • Energiesparmaßnahmen in der Produktion (bei Lüftung, Beleuchtung, Wärme, Kühlung, Messtechnik, ...)
  • Optimierung von Produktionsprozessen
  • Transport und Logistik (bei Dienstreisen, Arbeitswegen, Lieferketten, ...)
  • Beschaffung (Einkauf, Betrieb, Entsorgung)